Schweiz nutzt ihr Holz zu wenig: Bundesrat handelt

Holz wird in der Schweiz zuwenig genutzt. Foto: Remo Maßat

Während noch in den 80er- und 90er-Jahren die Grünen vor dem sogenannten Waldsterben warten, ist genau das Gegenteil eingetreten.

Die Verwaldung hat sich fortgesetzt. Und zwar pro Jahrzehnt je nach Gebiet sogar im zweistelligen Prozentbereich.

Holz wird in der Schweiz zuwenig genutzt. Foto: Remo Maßat
Holz wird in der Schweiz zuwenig genutzt. Foto: Remo Maßat

Im Schweizer Wald wird weniger Holz genutzt als nachwächst und der einheimische, erneuerbare und klimafreundliche Rohstoff Holz wird nicht optimal verwendet.

 

Der Bundesrat hat am 8. Dezember 2017 den Bericht «Optimierung der Waldnutzung» gutgeheißen.

Der Bericht zeigt, mit welchen Maßnahmen mehr Holz genutzt werden kann. Er erfüllt ein Postulat von Nationalrat Beat Jans (SP, BS).

Die Nutzung und Verwendung von Schweizer Holz hat viele Vorteile:

Holz ist regional verfügbar, schont das Klima und schafft Arbeitsplätze.

Mit dem Fällen von Bäumen wird Platz geschaffen, die verbleibenden Bäume erhalten mehr Licht und werden so kräftiger und stabiler.

Zudem siedeln sich vermehrt wärmeliebende, seltener vorkommende Tier- und Pflanzenarten an.

Trotzdem werden nur rund 70% des jährlich im Schweizer Wald nachwachsenden Holzes genutzt.

Der Bundesrat hat deshalb 2011 die Waldpolitik 2020 genehmigt, die vorsieht, daß alles nachwachsende Holz genutzt werden soll.

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